#Aprilsettings2021 Teil 1

Ich weiß, es ist schon Mitte April, aber bisher bin ich nicht dazu gekommen und ich will noch unbedingt mitmachen bei den #aprilsettings2021. Also folgen hier die ersten Tage, die mit meinem Schreiben zu tun haben.

Stell dich bitte mit maximal drei Sätzen vor.

Hallo, ich heiße Silvia Hildebrandt und ich kämpfe auf verlorenem Posten. Denn bei meinen Schreibprojekten habe ich mich mit meinem Schauplatz und der Epoche in etwas verliebt, worüber die wenigsten kaum bis gar nichts wissen. Meine Romane spielen nämlich in Rumänien zur Zeit des Kalten Krieges. Und ja, ich habe bewusst Protagonisten aus einer höheren sozialen Schicht, nämlich die der Agenten und der Militärs, gewählt, um zu zeigen, dass Rumänien eben nicht nur aus 120 % bitterarmen Menschen besteht 😉

(Hier geht es zu meinen Romanen)

Was ist dein Lieblingsschreibort? Schreibst du morgens? Abends? Nachts?

Früher – oh, das heißt, vor zwanzig Jahren 🙂 – habe ich tatsächlich nur abends und nachts geschrieben und war am nächsten Tag in der Schule hundemüde. Und ich konnte am besten bei trübem Wetter, im Winter schreiben. Das änderte sich in den letzten Jahren und ich schrieb bevorzugt vormittags, als die Kinder in der Schule waren. Jetzt, da sowieso immer alle und alles um mich herumschwirrt, schreibe ich, wann und wo es immer geht. Ich hatte sogar mal ein stylisches Arbeitszimmer, das zum Kinderzimmer umfunktioniert wurde. Bald habe ich allerdings wieder ein schönes, eigenes …

Hast du geregelte Schreibzeiten oder schreibst du lieber spontan?

Früher spontan, als man noch als Schüler und Student Zeit und Muse hatte. Heute, wenn ich zwischen meinen Lektoratsaufträgen Zeit finde, dann kann ich so einiges in kurzer Zeit aus dem Ärmel schütteln. Da ich oft, wie mein Charakter Attila auch, tagträume und sich dabei schon einige Szenen manifestieren, ist das zu-Papier-bringen mittlerweile eine leichte Aufgabe.

Arbeitest du nur an einem Schreibprojekt?

Gerade arbeite ich an einem Projekt mit einer lieben Kollegin zusammen. Es ist bereits unser zweites, das wir zusammen schreiben. Eigentlich wollte ich ein ganz neues Projekt starten, das in den 1930ern spielt, aber der Kalte Krieg und der Ostblock lassen mich nicht los (wie damals auch schon 🙂 )

Welche Recherchewege benutzt du, um einen dir unbekannten, realen Schauplatz authentisch beschreiben zu können?

Ach ja, zum Beispiel Constanta. Ich war noch nie am Schwarzen Meer (bei den Preisen dort, heute und damals kein Wunder), also ist Google mein bester Freund. Targu Mures habe ich mir für meinen vierten Band, der im Herbst 2021 erscheint, eingängig auf google maps angeeignet.

Ansonsten sind mir die anderen Schauplätze ziemlich vertraut, wie zum Beispiel Timisoara. Oder eben Mihailsdorf, das eine fiktive Version meines Geburtsortes Deta darstellt. Auch die Wohnungen und Häuser, in denen meine Protagonisten leben, sind realen nachempfunden.

Auf dem unteren Foto sieht man übrigens den exakten Zeitpunkt im Januar 2005, als ich im McDonald’s in Timisoara ein Liebespärchen am anderen Tisch sitzen sah und sich in meinem Kopf eine Idee für einen Roman formte …

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